Februar 2017 News Der Hansch erklärt sich 140217

Hansch, Februar 140217

Hallo ,

hier ist der James Hasipopasifield. Ich bin ein Hansch. Wahrscheinlich der erste Hansch der Welt, der schreibt, redet, diskutiert und filmt. Was ein Hansch ist? Ein Hasenmensch, aber dazu später mehr. Das würde hier den Rahmen sprengen.
Warum ich das schreibe?

Na als Hansch habe ich viel, sehr viel zu tun und da kann man eben nicht alles gleich gewichten. Entweder geht es um eine reine Botschaft oder nur um eine Top-Optik oder eine bestimmte Form des Inhaltes. Ich will aber eben alles bieten. Meine Darbietungsform kommt im Gewand des Humors, rutscht oft in eine abstrahierte oder krude Art ab, die häufig auch im darstellerischen Trash endet. Ich will aber nun volle Qualität walten lassen und alles in einer nicht vergänglichen Art darzustellen.   Jetzt baue ich eine neue Seite auf und will es eben richtig machen. Das heisst die Optik schmeichelt mit der lustig-witzigen Verpackung, die eine ernste Botschaft transportiert, die nicht tränenreich und weinerlich daher kommen muss. Noch weniger muss ihr Gehalt postfaktisch, ruppig oder beleidigend sein. Das erfordert eine Arbeitsintensität, der ich mich erstmal verwehrte. Das liegt auch  mit meinem zweiten Problem zusammen.

Neben den unzähligen Verpflichtungen, die so ein Leben mit sich bringt, habe ich noch zwei hübsche Designergipsfüsse. Momentan haben die noch die dunkelblaue maritime Farbe mit flotten Klettverschlüssen in Schwarz mit hohen Absätzen. Das Laufen bereitet mir Schmerzen damit. Jeder der Electro-Boogie oder den Zombiewalk (man merkt ich bin jetzt 50 Jahre alt) üben will, kann gerne hier hin kommen. Ich gebe neuerdings Grundkurse darin. Diese neuen Erfahrungen bringen auch Schmerz mit, den ich mit einer opiaten Abhängigkeit mit bunten Erlebniswelten oder ohne Action auf dem Sofa verweilend, verbringen kann. Meine Wundbehandlung ist abgeschlossen und ja das ist halt meine Schuld, wenn ich keinen zum Verbinden finde, sei er auch noch so ungelernt. Mit einem Schmerzsyndrom kann ich mich nicht selbst verbinden und wenn was schief geht, wie seit 2014 vorher auch, wo mir keiner zuhörte, dass eine Kiste meinen Fuss zum Schwellen brachte, werde ich halt unverbunden, stinkig meine Füsse im Verband vergammeln. Ich reiche es, immer direkt an die Krankenkasse ein. Damit begegne ich den indirekten Ablehnungen etc., die mich häufig zu spät erreichen. Manchmal erfahre ich davon von meinem Sanitätshaus oder auch von der Krankenkasse. Je nachdem wer sich befugt fühlt zu antworten. Meine Bänder für den Gips habe ich schon ein paar Mal geflickt. Neue hat mir die Sachbearbeiterin verwehrt. Sie hat wohl Angst dass ich gesund sein kann, werden kann. Ich bin dazu so emotional aufgeladen, dass ich kaum darüber schreiben kann, aber jetzt damit anfange. Es reicht mir nämlich.

„Oh Du bist krank, also bist Du nicht stark genug etwas zu präsentieren bzw. klar bei der Sache zu sein? Doch bin ich. Ja aber wenn DU krank bist und Gipsfüsse an hast, bist Du gehandicapt oder nicht? Gehandicapte passen halt nicht in das Bild des flotten, dynamischen Konsumentenbildes, dass sich jung, fast kindlich (denn Models über 30 sind out) zum Konsumanreiz drapieren lässt. Krankheit führt den Makel mit sich unproduktiv zu sein; also nichts zu leisten zu können oder zu wollen. Das ist in meinem Fall aber nicht richtig und völlig irritativ. Aus diesem Grunde teile ich mit, dass es ein paar Tage dauert bis diese Seite sich in ihrer ganzen Pracht entfalten kann.

Bis dahin seht ihr mich hier. Vielleicht sieht man sich hier wieder.